Steuererklärungen/Steuerberatung

Erstellung von Steuererklärungen in Zeiten fortschreitender Digitalisierung

Unter Berücksichtigung der Steuerrechtsänderungen erstellen wir Ihre betrieblichen und privaten Steuererklärungen tendenziell mit immer weniger Belegen. Ein Grund für die Reduzierung der früheren Papierflut ist die immer weiter fortschreitende Digitalisierung, die seit einigen Jahren auch von der Finanzverwaltung unterstützt wird. Während in früheren Jahren die Einreichung einer Steuererklärung ohne Belege undenkbar war, erwartet das Finanzamt heutzutage ausdrücklich nur noch die rein elektronische Bereitstellung der für die Veranlagung notwendigen Daten. Nunmehr besteht nur noch eine Belegvorhaltepflicht, d.h., die Einreichung von Belegen erfolgt nur noch nach ausdrücklicher Aufforderung oder bei außergewöhnlichen Sachverhalten, wie etwa die Anschaffung neuer Immobilien etc. Wir halten Ihre Daten und Scankopien in Ihrem virtuellen Steuerordner vor und reichen diese nur dann ein, wenn dies ausdrücklich vom Finanzamt gefordert wird. Die von Ihnen elektronisch zur Verfügung gestellten Dateien und Belege ermöglichen uns eine vereinfachte Kommunikation mit dem Finanzamt. Sollten Sie Ihre Belege nicht elektronisch bei uns einreichen können oder wollen, so übernehmen wir das Scannen Ihrer Belege, sodass Sie bei einer persönlichen Übergabe diese gleich zurückerhalten können. Weitere steuerlich relevanten Daten, die von Arbeitgebern, Versicherungen, Rentenversicherungsträgern, zukünftig auch von Banken und Spendenempfängern in Ihren „Datentopf“ bei der Finanzverwaltung geliefert werden, können wir mit Ihrer uns eingeräumten Vollmacht dort abrufen. Dies erspart Ihnen und uns das lästige Anfordern solcher Belege, die  uns bei der Bearbeitung nicht vorliegen.

Fazit: Die Tendenz zur völlig papierlosen Erstellung von Steuererklärungen ist keine Utopie, sondern bereits seit Jahren in unserer digital aufgestellten Steuerberatungskanzlei gelebte Praxis. Wir erledigen natürlich auch noch die Bearbeitung Ihrer Unterlagen nach altbewährter Art, sofern Sie dies wünschen.


Übermittlung der geprüften Steuerbescheide

Wir teilen Ihnen nach unserer Bearbeitung die zu erwartenden Erstattungen bzw. Nachzahlungen mit. Die Kopien Ihrer Erklärungen erhalten Sie wahlweise auf Papier oder immer häufiger in elektronischer Form. Nach Ihrer Zustimmung übertragen wir die Erklärungen elektronisch an die Finanzverwaltung, da Sie keine Unterschriften mehr auf den Steuerformularen leisten müssen. Auch die persönliche Abgabe oder die postalische Weiterleitung an das Finanzamt entfällt somit.

Die Steuerbescheide senden die Finanzbehörden in der Regel an unsere Kanzlei. Voraussetzung für diese Art der Zustellung ist die uns von Ihnen erteilte Zustellungsvollmacht. Die geprüften Bescheide erhalten Sie danach entweder als Original auf Papier oder auf Wusch auch nur noch als Mail von uns. Zeitgleich informieren wir Sie über alle Besonderheiten Ihrer Veranlagung. Über die eventuell neu festgesetzten Vorauszahlungen unterrichten wir Sie ebenfalls umgehend nach Erhalt des Bescheides.


Rechtsbehelfe bei fehlerhaften Bescheiden/Anpassungsanträge bei nicht angemessenen Vorauszahlungen

Gegen fehlerhafte Bescheide wird umgehend Einspruch eingelegt und Aussetzung der Vollziehung beantragt, sodass lediglich die von uns errechneten Nachzahlungen geleistet werden müssen. Bei einer Minderung Ihrer Einkünfte stellen wir zeitnah Herabsetzungsanträge. Auf Wunsch beantragen wir auch erhöhte Anpassungen, sodass bei steigenden Einkünften spätere hohe Nachzahlungen vermieden werden.

Wir empfehlen unseren Mandanten die Teilnahme am Lastschrifteinzugsverfahren mit dem Finanzamt und den Stadtkassen, sodass jederzeit automatisch die fristgerechte Entrichtung der festgesetzten Steuern gewährleistet ist und die Festsetzung von Säumniszuschlägen vermieden wird.